Ein Wanderwochenende im April in der Eifel mit dem "Rotkäppchen"

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Die Wanderführer Gertrud Lau aus Kaltenborn-Jammelshofen und Wolfgang Post vom Eifelverein Adenau (gleichzeitig Westerwaldverein Herborn) hatten vom 21. - 23.4.2023 zu einem verlängerten Wanderwochenende in der Eifel aufgerufen. Grund war eine für den Eifelverein Adenau ausgeschriebene Wanderung am Samstag, den 22. April 2023 auf dem "Kaltenborner Rundweg", der mit seinen ca. 23 km rund um die Gemeinde Kaltenborn führt.
Die Westerwälder nutzten die Gelegenheit um schon am Freitag Morgen nach Maria Laach zu fahren.
Treffpunkt war die sehenswerte Abteikirche. Danach ging es auf der traumhaften Wanderung, dem Geopfad Laacher
Rundweg (Route L mit 14 km), zum Aussichtsturm Lydiaturm. Wie groß war die Überraschung als einer der Mitwanderer
sein Cafe-Öfchen aus dem Rucksack zauberte und bei der fantastischen Aussicht auf den wohl bekanntesten Vulkansee Deutschlands Cafe und frische Melone kredenzte.
Verträumte Buchten am Laachersee boten Rastmöglichkeiten. 

 

Weitere Sehenswürdigkeit waren aufsteigende Kohlensäurebläschen im Wasser (Mofetten), die an den Vulkanismus erinnerten.
Die Einkehr in der Vulkanbrauerei Mendig rundete den ersten Tag ab.

Am Samstag, d. 22. April stand die große Wanderung auf dem Kaltenborner Rundweg mit 23 km auf dem Programm. Dieser Wanderweg wird auch von den Wanderführern markiert.
Zu dem früh angeraumten Treffpunkt gesellten sich noch Wanderer aus dem Eifelverein Adenau.
Durch die heftigen Gewitter waren wiederholt Bäume umgestürzt und so manche Hindernisse mußten umgangen bzw. durchklettert werden.
Bei den nicht endenden waldreichen Wegen war es eine große Überraschung als plötzlich und unerwartet das "Rotkäppchen" mit einem Korb
hervorsprang. Es hatte sich wohl vor dem bösen Wolf gefürchtet und war froh die Wanderer anzutreffen. Aus dem Korb zauberte Rotkäppchen dann
für die Wanderer einen Likör und Gebäck, was die Stimmung wesentlich aufhellte. Das Rotkäppchen, (das übrigens in Kaltenborn wohnt), war sehr
gesellig und sofort bei Jedermann als Fotoattraktion beliebt.

An der liebevoll eingerichteten Hobbithütte in Herschbach erfolgte eine Rast, nach der sich einige doch schon müde Wanderer verabschiedeten.
Das Algenbachtal ansteigend führt der Weg auf Hochacht. Auch hier hatten
die Wanderführer eine weitere Überraschung parat: es gab nämlich leckeren Kuchen mit Cafe.
Nun war es nicht mehr weit bis zur höchsten Erhebung der Eifel die "Hohe Acht" mit 747 m, einem tertiären Vulkan, dessen bewaldeter Kegel
aus Gesteinen der Devonzeit und Basalt besteht.
Weit reichte der Blick vom Kaiser Wilhelm Turm über die Eifel und der Abstieg nach Jammelshofen beendete einen erlebnisreichen Wandertag.

Für die Wanderer, die von der Eifel begeistert waren, gab es am Sonntag eine Wanderung auf dem Wachholderweg mit Einkehr in der Wabelsberger
Wachholderhütte. Auch auf diesem Weg mußten umgestürzte Bäume umgangen werden, was aber den hartgesottenen Wanderern kein Problem bereitete:
"in der Eifel läßt es sich schön wandern" war der allgemeine Tenor!"

Einige Wanderer hatten Gefallen an der Eifel gefunden und blieben noch eine zusätzliche Nacht. Was diese dann erlebt haben bleibt unbekannt ...

Fotos:
Cafe am Lydiaturm - Wandergruppe am Laachersee - Baumhindernisse - mit Rotkäppchen

 

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